Komentar zu Leserbrief "Virus mit Kampfjet bekämpfen"

Sehr geehrter Herr Grossniklaus,

ich habe Ihren Leserbrief über den oben erwähnten Artikel gelesen. Ein Vergleich zwischen der Bekämpfung des Virus, auf welchen der Bundesrat recht gut, aber etwas spät, reagiert hat, und unserer Luftwaffe ist jedoch an den Haaren herbei gezogen. Die Planung der WK’s und die Nachtübungen für die Militärpiloten müssen lange vorbereitet werden und es besteht kein Grund diese wegen des Virus zu verschieben oder abzusagen ausser es bestünde ein unbedingter Grund dazu. Die Piloten müssen ein Minimaltraining absolvieren damit sie “ à jour“ bleiben. Nur ein solches Training kann die Sicherheit und Ausbildung der Piloten und einen wirkungsvollen Einsatz im Ernstfall garantieren. Absolut wichtig ist eine gut funktionierende Armee von A wie Aufgebot in unvorhersehbaren Not- oder Ernstfällen bis hin zu Z  wie Zeughaus, dass das benötigte Material (in aktuellen Fall Sanitätsmaterial) bereit und einsatzbereit ist. Und wie die Situation aussieht klappt die Unterstützung durch die Armee. Fazit: Ausbildung der Truppe, Lagerung und Bereithalten von Armeematerial inkl. Flugtraining ist von grosser Wichtigkeit; verbunden mit der Hoffnung, dass das Ganze nicht im Ernstfall eingesetzt werden muss. Das bedingt, dass wir, die Schweizer Bevölkerung, für die Sicherheit unseres Landes in „Gottes Namen“ halt Einschränkungen in Kauf nehmen müssen.

Samy Gugger, Heimenschwand

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