Zögerlicher Bundesrat

Zweifelsohne ist der Coronaviraus eine gefährliche Grippe, die anfänglich von China ausging und aus Wirtschaftsinteressen heruntergespielt wurde. Und so verhielt sich auch unsere Landesregierung zögerlich, unentschlossen wirksame Massnahmen zu ergreifen, selbst dann, als sich in Norditalien die Grippe rasant ausbreitete. Ca. 70‘000 Grenzgänger kommen wöchentlich aus Italien in die Schweiz, und vor allem ins Tessin um zu arbeiten. Ohne es zu bemerken, schleppten einige das Virus ins Land ein. Es wäre relativ einfach gewesen wirksame Sofort- Massnahmen zu ergreifen.

Z.B. die Grenzgänger nur unter Kontrolle einreisen zu lassen, aber dann in der Schweiz zu behalten und in Hotels oder Wohungen günstig einzuquartieren. Das hätte erstens eine rasche Ausbreitung des Virus gehemmt, zweitens im Hotel- und Beherbergrungsgewerbe die Umsätze weniger einbrechen lassen, drittens die Grenzbeamten entlastet und den Grenzverkehr vermindert, viertens die Wirtschaft weitgehend normalisiert. Aber NEIN unsere Spitzenbeamten und Regierung prüfen, warten ab, zögern bis es „fünf vor Zwölf“ ist, und Italien Massnahmen trifft. Und jetzt wird „gemeckert“, weil der US- Präsident entschlossen hat, die Einreise in die Vereinigten Staaten aus der EU inkl. Schengenraum und andere Staaten vorübergehend massiv einschränkt. Natürlich bringen diese einschneidende Massnahmen für die Wirtschaft grosse Nachteile mit sich, aber eine derart gravierende Grippewelle kann nur mit solch drastischen Massnahmen bekämpft werden, will man diese schnellstmöglich in den Griff bekommen und bewirken , dass diese auch schneller abklingen wird. Eine Regierung mit dieser Entschlossenheit sollten wir haben.

Samy Gugger,  Heimenschwand   

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